Berliner Pandas: Bambus-Vorrat gesichert

Bambus-Vorrat für Berliner Pandas gesichert - jetzt wieder zu sehen

Einer der jungen Pandas im Zoo läßt es sich schmecken
Einer der jungen Pandas im Zoo läßt es sich schmecken, Foto: Paul Zinken/dpa-zb-Zentralbild/d

Anders als ein Zoo im kanadischen Calgary sieht der Berliner Zoo in der Corona-Krise keine Probleme bei der Bambus-Versorgung für seine Pandas. «Unsere Produzenten hier in Europa liefern den Bambus in gewohnter Menge und Qualität», teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.

Der Zoo in der kanadischen Stadt hingegen muss seine chinesischen Vorzeigetiere in ihre Heimat zurückschicken. «Wir glauben, dass der beste und sicherste Ort für Er Shun und Da Mao in diesen herausfordernden und beispiellosen Zeiten der Ort ist, an dem Bambus reichlich vorhanden und leicht zugänglich ist», sagte Zoo-Präsident Clément Lanthier in einer Mitteilung.

Der Zoo Berlin ist der einzige in Deutschland, der Riesenpandas hält. Die Panda-Eltern Meng Meng und Jiao Qing bekommen nach Zoo-Angaben insgesamt rund 60 Kilo Bambus pro Tag angeboten. Ihr Nachwuchs, die Brüder Pit und Paule, kauten zwar schon fleißig auf den Stangen herum, könnten sie aber noch nicht fressen. Mit der Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung werde in den kommenden Wochen gerechnet, wenn ihre Gebisse vollständig ausgebildet sind.

Ab sofort könnten Besucher mit etwas Glück an Werktagen auch die Panda-Jungtiere im Panda Garden beobachten, teilte der Zoo mit. Das sei jedoch leider nur bei vergleichsweise wenig Besuchern möglich, hieß es. Die Pandazwillinge Pit und Paule waren Anfang September vergangenen Jahres im Zoo zur Welt gekommen.

Nach einer durch die Corona-Krise bedingten sechswöchigen Schließzeit haben Zoo und Tierpark Berlin seit dem 28. April wieder täglich geöffnet. Es gelten jedoch diverse Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus. (14.05.2020, dpa)

www.zoo-berlin.de

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