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Berlin spannt 8,2 Mio-Euro-Rettungsschirm für Vereine

Sportvereine in Coronavirus-Krise: Berlin spannt 8,2 Millionen-Euro-Rettungsschirm - Vorhaben kommt nächste Woche

Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin
Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin, Foto: Christophe Gateau/dpa

Hoffnung für Berlins Sportvereine in der Corona-Krise: Das Land spannt einen Rettungsschirm. „Insgesamt stehen 8,2 Millionen Euro bereit, davon werden sechs Millionen an den Landessportbund gehen, damit das Geld an die gemeinnützigen Vereine, die sich in Zahlungsschwierigkeiten befinden, weitergereicht wird“, sagte Sportsenator Andreas Geisel dem Berliner Radiosender 105‘5 Spreeradio. „Wir werden mit einem Rettungsschirm zur Verfügung stehen.“ Es gehe um Vereine in Zahlungsschwierigkeiten, sowohl gemeinnützige wie auch einzelne Profisportvereine, die nicht durch Fernsehgelder große Einnahmen haben. Das Vorhaben werde „nächste Woche auf den Weg gebracht, dann werden auch die Gelder ausgezahlt.“

Es reiche dabei nicht aus, Einnahmeausfälle zu haben. Die hätten viele in der Corona-Krise. „Der Rettungsschirm ist dafür da, Vereine, die in Zahlungsschwierigkeiten stecken und deren Existenz gefährdet ist, zu retten.“ Es gehe aber auch um Profiklubs, wie Alba, die Füchse, die BR Volleys und den SCC sowie das ISTAF. Auch diese müssten ihre Arbeit fortsetzen können. „Es geht nicht darum, Gehaltsausfälle in der ersten Bundesliga zu decken“. Der SPD-Politiker verwies aber beispielsweise auf „die ganz hervorragende Arbeit im Nachwuchsbereich“ des Basketball-Bundesligisten Alba Berlin. 12 000 Kinder in 150 Schulen würden von Alba betreut. „Das dürfen wir in der Corona-Krise nicht zusammenbrechen lassen“, mahnte Geisel. (14.05.2020, 105'5 Spreeradio)

Senatsverwaltung für Inneres und Sport... »

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